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Mi., 13. Nov. 2019

Infotafel weist Pilgern den Weg

Präsentierten die neue Infotafel an der Treppe zum Dom (v. l.): Bürgermeister Michael Dreier, Diakon Otto Balkhausen, Weihnbischof Hubert Berenbrinker, Dietrich Honervogt, Vorsitzender des Verkehrsvereins, und der Präsident der Jakobusfreunde Paderborn, Heino von Groote. Präsentierten die neue Infotafel an der Treppe zum Dom (v. l.): Bürgermeister Michael Dreier, Diakon Otto Balkhausen, Weihnbischof Hubert Berenbrinker, Dietrich Honervogt, Vorsitzender des Verkehrsvereins, und der Präsident der Jakobusfreunde Paderborn, Heino von Groote. Bild: Stadt Paderborn

Neuer Hingucker an der Domtreppe

Paderborn. Vor dem Diözesanmuseum Paderborn haben die Santiago-Pilgerfreunde am Montag, 11. November, eine Informationstafel übergeben. Diese zeigt den Pilgern die möglichen Wege ab Paderborn in Richtung ihres Zielorts Santiago de Compostela: zum einen den Hellweg in Richtung Dortmund, zum anderen den Weg durch das Sauerland. Letztere führt von Paderborn bis Elspe über Husen, Dalheim, Meerhof, Marsberg, Padberg, Gudenhagen und Olsberg. Dort treffen die Pilger dann auf die alte "Heidenstraße". Die Alternativroute ist ebenfalls mit der Pilgermuschel ausgeschildert.

Die neue Tafel ist aber mehr als ein profaner Wegweiser: Sie zeigt, dass Pilgern nicht nur in Spanien stattfindet, sondern überall Pilgerwege verlaufen. Das Pilgern kann also vor der eigenen Haustür beginnen. Zudem sehen die Paderborner Bürgerinnen und Bürger, dass ihre Stadt schon im Mittelalter eine Pilgerstadt war und auch heute wieder ist. Paderborn wird im Netz der europäischen Pilgerwege dargestellt, in dem es wegen der geschilderten Verzweigung eine wichtige Stellung einnimmt.
Der Präsident der Jakobusfreunde Paderborn, Heino von Groote, zeigte auf, dass Pilgern eine zutiefst friedenstiftende Angelegenheit sei. Pilger erlebten Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Verbrüderung mit vielen Nationen. Sie trugen dies auch weiter und bauten Wege zu Menschen. Gerade in Zeiten sinkender Europa-Begeisterung sei es wichtig, hierauf hinzuweisen. Bürgermeister Michael Dreier dankte im Namen der Stadt Paderborn für das Projekt. "Es ist schön, überall in der Stadt feststellen zu können, dass wir eine internationale Stadt sind", so Dreier, der zugleich Schirmherr der Jakobusfreunde Paderborn ist. Diakon Otto Balkhausen segnete anschließend die Tafel und die anwesenden Pilger.

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