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Do., 16. Mai. 2019

Prototyp einer innovativen Solarladestation für E-Bikes und E-Roller an der Universität Paderborn installiert

Kann seinen E-Roller nun auf dem Campus aufladen: v. l. Simon Schmitt, Student an der Uni Paderborn, freut sich gemeinsam mit Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Dirk Prior, Lehrstuhl für Energietechnik – Nachhaltige Energiekonzepte, sowie Idee & Konzept der Solarladestation und Dr. Martina-Gerdes-Kühn, Dezernentin für Gebäudemanagement, Betriebstechnik, Arbeits- und Umweltschutz, über den neuen Prototypen. Kann seinen E-Roller nun auf dem Campus aufladen: v. l. Simon Schmitt, Student an der Uni Paderborn, freut sich gemeinsam mit Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Dirk Prior, Lehrstuhl für Energietechnik – Nachhaltige Energiekonzepte, sowie Idee & Konzept der Solarladestation und Dr. Martina-Gerdes-Kühn, Dezernentin für Gebäudemanagement, Betriebstechnik, Arbeits- und Umweltschutz, über den neuen Prototypen. Foto: Universität Paderborn, Jennifer Strube

Paderborn. Am Dienstag, 14. Mai, nahmen Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Dr. Martina-Gerdes-Kühn, Dezernentin für Gebäudemanagement, Betriebstechnik, Arbeits- und Umweltschutz, und Dirk Prior, Lehrstuhl für Energietechnik – Nachhaltige Energiekonzepte, den Prototyp einer Solarladestation für E-Bikes und E-Roller an der Universität Paderborn in Betrieb.

Prior, der die Idee für die Solarladestation hatte und das Konzept entwickelte, erklärt, dass die Ladestation keinen Anschluss an das Energieversorgungsnetz braucht und bei Sonneneinstrahlung in sechs Stunden rund drei KWh Strom in die Akkus der Ladestation einspeichert. Somit steht auch abends, nachts oder an bedeckten Tagen so viel Energie bereit, um ca. 250 km mit einem E-Roller zu fahren bzw. bis zu 700 km Antriebsenergie für ein E-Bike. „Langfristiges Ziel ist eine Verbreitung dieser kostengünstigen und nahezu überall – ohne Erdarbeiten – aufstellbaren Ladeinfrastruktur“, erklärt Prior. Das könnte ein Baustein sein, um die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern und die Mobilität insgesamt umweltgerechter zu machen, so Prior weiter. „Ich freue mich, dass anwendungsorientierte Forschung in Form dieses Pilotprojektes jetzt auf dem Campus zu finden ist und hoffe, dass das Thema Elektromobilität so noch attraktiver wird“, sagt Probst.

In einer einjährigen Testphase soll sich nun zeigen, wie gut sich die Solarladestation in der Praxis bewährt und welche Komponenten gegebenenfalls noch weiter optimiert werden können. Parallel entwickeln Studierende der Universität Paderborn eine App, die zukünftigen Nutzern anzeigen soll, wieviel eingespeicherte Solarenergie für Ladevorgänge jeweils zur Verfügung steht und wo die nächstgelegenen Solarladestationen zu finden sind.

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